Einst zählten die Gebäude „Haus des Lehrers“ und die dazugehörige „Kongresshalle“ am Berliner Alexanderplatz zu den Prestigebauten der DDR. Heute stehen diese Gebäude unter Denkmalschutz und werden von diversen modern ausgestatteten Büros genutzt.

In den Jahren von 1961 bis 1964 wurde an der Stelle an dem bis zum Krieg das Lehrervereinshaus stand das neue Gebäude „Haus des Lehrers“ (HdL) erbaut. Das östlich vom Alex gelegene 54 Meter hohe Gebäude fiel / fällt durch ein 7 Meter hohes Fries (Walter Womacka) auf welches die gesamte 3. und 4. Etage umgibt, dieses Fries ist ein riesiges Mosaik aus 800.000 kleinen Mosaiksteinen und wird von den Einheimischen „Bauchbinde“ genannt. Abgebildet sind auf diesem Fries Motive aus dem gesellschaftlichen Leben der DDR Zeit. Heute beweist der Bau auf eindrucksvolle Weise wie eine Modernisierung historischer Objekte realisiert werden kann. Der Charme der Berliner Bauikone macht den Komplex zu etwas ganz Besonderen.

Künstlerische Bauchbinde des Haus des Lehrers

Das Kunstwerk „Unser Leben“ welches auf dem Fries zu sehen ist zählt noch heute zu den größten Kunstwerken in Europa. In dem Gebäude befand sich die pädagogische Zentralbibliothek, dort waren etwa 650.000 Schriften gelagert und es war ein dazugehöriger Lesesaal vorhanden.

Mosaik am "Haus des Lehrers" in Berlin

Ehemalige Kongresshalle neben dem Haus des Lehrers

Gleich neben dem neu erbauten Gebäude steht die von Hermann Henselmann, Bernhard Geyer und Jörg Streitparth entworfene ehemalige Kongresshalle. In dem Kuppelbau befinden sich heute 23 Veranstaltungsräume mit einer Gesamtfläche von etwa 10.000 m² und 3000 m² Ausstellungsfläche, all diese Räume stehen als Berliner Congress Center zur Verfügung. Heutiger Eigentümer ist die Wohnungsbaugesellschafft Mitte.

Der Gebäudekomplex befindet sich Nahe des meist besuchten Ortes in Berlin, dem Alexanderplatz. Direkt mit dem Berlin Congress Center als eine bauliche Einheit lässt sich der Komplex ganz leicht per S-Bahn oder U-Bahn, mit der Tram oder Bus und Bahn erreichen. Vom Hauptbahnhof sind es nur 10 Minuten und vom Potsdamer Platz 15 Minuten um zu dem historischen Platz zu gelangen.

Adresse & Anfahrt

✖ Adresse: Alexanderstraße 9, 10178 Berlin ✖ Webseite: www.hausdeslehrers.de

Der Spreepark Berlin ist in der deutschen Hauptstadt längst mehr als ein großer Geheimtipp für die Berlin-Besucher. Denn auch wenn die Fahrgeschäfte in dem ehemaligen Freizeitpark im Plänterwald bereits seit vielen Jahren stillstehen, zieht der Spreepark jährlich viele Einheimische und Touristen aus der ganzen Welt in seinen Bann.

Im Rahmen einer Führung können die Besucher einen spannenden Blick hinter die Kulissen des stillgelegten und inzwischen von wilder Natur geprägten Parks werfen. Dabei können die nachwievor die Überreste von neun der ursprünglich insgesamt 35 Fahrgeschäfte besichtigt werden – darunter auch das bereits von Weitem sichtbare berühmte Riesenrad, das noch heute eines der beliebtesten Fotomotive im Berliner Stadtteil Treptow ist.

Auch die teilweise noch sehr gut erhaltenen Überreste der Wildwasserbahn und einer Achterbahn können noch heute besichtigt werden. Außerdem gibt es im Rahmen der etwa zweistündigen Führung sehr viele spannende Informationen zur wechselvollen Historie und zu den aktuellen Plänen für die Zukunft des Spreeparks Berlin.

Beliebte Kulisse für Filme und Foto-Shootings

Im Jahr 1969 wurde der Vergnügungspark am Plänterwald als der größte und bekannteste Freizeitpark der ehemaligen DDR eröffnet. Nach der Schließung des Parks wurde im Jahr 1992 wurde auf dem 28,5 Hektar großen Areal der Spreepark in Betrieb genommen. Heute ist der Spreepark Berlin, der im Jahr 2001 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden musste, auch eine äußerst beliebte Kulisse für Filme, Videos oder professionelle Foto-Shootings. Der Kontrast zwischen den ehemaligen Fahrgeschäften und der verwilderten Natur bietet eine ganz besondere Atmosphäre.

Spreepark im Plänterwald

Führungen im Spreepark jeden zweiten Sonntag möglich

Seit dem Jahr 2009 werden Führungen durch den stillgelegten Freizeitpark angeboten. Heute werden diese Führungen an jedem zweiten Sonntag angeboten. Der Eintritt für die Erwachsenen beträgt 5 Euro, Kinder bezahlen drei Euro Eintritt für eine Führung.

Adresse: Kiehnwerderallee 1-3, 12437 Berlin ✖ Web: http://www.berliner-spreepark.de/

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