Durch die britische Botschaft in Berlin unterhält das Vereinigten Königreich diplomatische Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland. Sie befindet sich im Stadtteil Berlin Mitte in der Wilhelmstraße 70/71 und der Standort der britischen Botschaft hat Tradition.

Seit 1876 residierte hier die diplomatische Vertretung der Briten in Deutschland, damals allerdings noch im Palais Strousberg. In den ersten Jahren war der neoklassizistische Bau noch von den Briten angemietet worden, 1884 kauften sie ihn dann schließlich. Neben der schlichten aber repräsentativen Fassade, die das Palais beinahe wie einen Buckingham Palace in Miniaturformat wirken ließ, war für die Briten sicherlich auch die moderne Ausstattung des damaligen Neubaus ein Grund gewesen, sich für das Palais Strousberg zu entscheiden. Das Gebäude besaß damals schon eine Warmwasserheizung.

Mit einer dem Ersten Weltkrieg geschuldeten Unterbrechung in den Jahren 1914-1919 blieb das Palais Strousberg bis zum September 1939 der Arbeitsort der britischen Diplomaten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch Bombentreffer schwer beschädigt. 1950 ließ die DDR-Führung seine Überreste endgültig abtragen. Das Grundstück blieb anschließend bis zur Wiedervereinigung unbebaut, jedoch nach wie vor im Besitz des britischen Staates. Die britische Botschaft in der DDR, die 1973 nach der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen eingerichtet wurde, befand sich während der Zeit der deutschen Teilung Unter den Linden 32-34, die britische Botschaft in der Bundesreplik in Bonn.

Zwischen englischer Tradition und moderner Popkultur

1991 wurde beschlossen, die britische Botschaft wieder an ihren historischen Standort in der Wilhelmstraße zu verlegen. Das Büro Michael Wilford & Partners gewann anschließend einen Wettbewerb um den Neubau des Botschaftsgebäudes, welches schließlich ab 1998 gebaut wurde. Bereits im Jahre 2000 konnte die Einweihung durch Königin Elisabeth II. vorgenommen werden. Das postmoderne Design der neuen Botschaft polarisiert ungemein.

Britische Botschaft in der Wilhelmstraße Berlin

Die Sandsteinfassade ist sicherlich als eine Hommage an das ehemalige Palais Strousberg zu verstehen und in Berlin kein ungewohnter Anblick. Auffällig sind dagegen der violette Tagungsraum und das trapezförmig aus der Gebäudefront ragende Informationszentrum. Mit diesen Stilelementen wollte der Architekt auch einen Brückenschlag zwischen englischer Tradition und moderner Popkultur erreichen. In den letzten Jahren ist die britische Botschaft in Berlin wiederholt in die Kritik geraten, weil von dort aus Spionagetätigkeiten betrieben worden sein sollen.

Adresse & Anfahrt zur Botschaft

gov.uk

Den Checkpoint Charlie sollte man bei einem Besuch in der Hauptstadt unbedingt gesehen. Dies war nämlich der bekannteste Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin zu Zeiten des kalten Krieges – heute ist es wohl eines der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten von Touristen in Berlin.

Der weltbekannte Grenzübergang wurde 1990 abgerissen – dass inzwischen vom Original nicht mehr viel übrig ist, interessiert die Wenigsten. Heute ist der ehemalige deutsch – deutsche Grenzübergang in der Friedrichstraße eine beliebte Touristenattraktion. Denn obwohl Nachbauten anstelle der ehemaligen Wachtürme und der militärischen Kontrollpunkte zu finden sind, wächst die Zahl der Besucher aus dem In – und Ausland jährlich.

Checkpoint Charlie im Kalten Krieg

Der wohl bekannteste Grenzübergang, der Ost- und Westdeutschland teilte, wurde von 1945 bis 1990 durch die Amerikaner kontrolliert und durfte nur von einem ausgewählten Personenkreis genutzt werden. Hierzu zählten etwa Mitarbeiter des Militärs, DDR – Funktionäre und Angehörige der DDR- und BRD Vertretung. Kaum an einem anderen Ort war damals die Kälte des Krieges so zu spüren wie am Checkpoint Charlie. Besonders durch zahlreiche Fluchtversuche, die nicht selten tödlich endeten, wurde der Grenzübergang weltweit bekannt.

Checkpoint Charlie Heute

Checkpoint Charlie heute

Nach der Wiedervereinigung wurde der Kontrollpunkt weitestgehend abgebaut und durch zahlreiche Einrichtungen und Bauten ersetzt, die für Urlauber und Interessierte den geschichtsträchtigen Ort anschaulich erklären. Unter anderem kann hier nun wieder eine Kontrollbaracke besichtigt werden, die im Jahr 2000 originalgetreu nachgebaut wurde. Besonders sehenswert ist auch das Mauermuseum.

Museum Haus am Checkpoint Charlie zeigt Objekte, die für die Flucht genutzt wurden und kuriose sowie atemberaubende Fluchtversuche gibt es dort zu besichtigen. Anhand eines Modells wird dem Besucher erklärt, wie die Grenze zur damaligen Zeit gesichert war und eine original Selbstschussanlage ist außerdem ausgestellt. Immer wieder finden Wechselausstellungen mit dem Schwerpunkt Menschenrechte, Freiheit und Demokratie statt.

Mauermuseum neben dem Checkpoint Charlie

In unmittelbarer Nähe rund um den Checkpoint Charlie laden zahlreiche Cafés und Restaurants zum Entspannen ein und einige Straßenhändler zeigen ihre Kunst. Zudem sind fußläufig weitere Sehenswürdigkeiten und interessante Orte vom Checkpoint Charlie aus erreichbar, so beispielsweise das Museum für Kommunikation, das Currywurst-Museum und das Trabi-Museum.

Mauermuseum: Öffnungszeiten & Anfahrt

Mehr tolle Museen und Freizeitideen, findest Du in unserer Rubrik Kultur. Wenn Du einen Trip in die Hauptstadt planst, dann solltest Du diese Berlin Reiseführer im Blick haben.

Adresse zum Checkpoint Charlie:
Friedrichstraße 43-45 in 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Parkmöglichkeiten: Schwierig, Anreise mit U – Bahn oder Bus wird empfohlen


Ob in London, Amsterdam oder Barcelona. Auf der ganzen Welt werden Liebesschlösser an Brückengeländern und Straßenlaternen befestigt und so die Liebe auf Initialen verewigt. Inzwischen gehören sie in deutschen Metropolen zum Stadtbild.

Auch in Berlin lebt die Tradition der Liebesschlösser. Man findet sie nahezu an jeder Berliner Brücke oder Laterne. Und auch wenn das Aufhängen von den buntgravierten Liebesschlössern gar nicht erlaubt ist, lebt diese romantische Tradition.

Beliebte Brücken für Liebesschlösser in Berlin

Obwohl an den Hotspots oft viele Schlösser an einem Geländer hängen, ist jedes Liebesschloss doch einmalig. Passanten und Touristen bleiben häufig stehen und bestaunen die Initialen und das jeweilige Datum der Liebe. Natürlich kann man den Brauch der Liebesschlösser kitschig oder darüber schmunzeln – dennoch ist und bleibt es eine schöne Idee, um die Liebe zweier Menschen zu zeigen. Hier eine kleine Übersicht der Brücken in Berlin, die als echte Hotspots für Liebesschlösser gelten:

1. Eiserne Brücke (Bodestraße an der Museumsinsel)
2. Weidendammer Brücke (Friedrichstraße)
3. Warschauer Brücke
4. Jannowitzbrücke
5. Abteibrücke

Geschichte und Bedeutung der Liebesschlösser

Wenn man den Erzählungen glauben schenken mag, dann begann alles in Italien. Im Land von Amore nahmen Absolventen der Akademie von San Giorgio die Vorhängeschlösser Ihrer Spinde und hingen sie an das Gitter von Ponte Veccio. Diese Prozedur wurde von Verliebten schnell übernommen – sie begannen ihre Liebesschlösser an den Brücken von Rom zu bestigen.
Wann lang es zeitlich zurückliegt, konnten wir leider nicht ausfindig machen. Jedoch fand man Liebesschlösser schon während des Ersten Weltkriegs in Serbien. Seit Sommer 2008 haben sie Deutschland erobert. Inzwischen findet man die bunt-gravierten Schlösser in jeder europäischen Metropole.

Schlendern und shoppen auf höchsten Niveau in den Friedrichstadt-Passagen Berlin – vorbei an den Designer-Stores und aufwändig dekorierten Schaufenstern in luxuriösen Ambiente.

Friedrichstadt selbst war eine Vorstadt von Berlin. 1710 wurde diese Berlin eingemeindet. Den Namen erhielt sie durch den Preußen König Friedrich. Die Friedrichstadt-Passagen Berlin bestehen aus drei verschiedenen Blöcken. Sie bilden ein hübsches Panorama in der Friedrichstraße. Die Wende, der Mauerfall in dem die Teilung von Ost- und Westdeutschland endete, im Jahre 1998 besiegelte den Abriss der bestehenden Rohbauten.

Staunen und Shoppen in den Friedrichstadt-Passagen

Im Jahre 1992 und 1995 wurden komplett neu geplante Passagen errichtet. Sie benennen sich Quartier 205, Quartier 206 und Quartier 207. Jedes dieser Neubauten hatte seinen eigenen Stylisten. Die Architekten des Quartiers 206 sind Pei, Cobb, Freed & Partner aus New York. Die Illumination des in der Mitte liegenden Quartiers ist abends besonders schön zu betrachten. Die Fassade mit den keilförmigen vorspringen Elementen bildet einen extremen Gegensatz zum Quartier 205. Die Idee des Architekten Cobb war, durch seinen Style die urbane Szenerie beleben lassen. Tagsüber laden die Modelabels zum Staunen und Shoppen ein. Die sogenannte Luxus-Shopping-Mall von Berlin.

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Im Bild der Friedrichstadt-Passagen liegt rechts das Quartier 205. Dies wurde im Jahre 2011 umbenannt in TheQ und neu eröffnet. Die Inneneinrichtung glänzt mit Materialen wie Leder und viel Holz. 44 Shops auf 14.000 m², präsentieren gehobene Produkte und Marken.

Fashiontrends neben französischen Delikatessen

Der Gastronomiebereich des „Qulinaria“ bietet hochwertige Snacks und internationale Spezialitäten zum Lunch an. Ganz links im Bild befindet sich das Quartier 207. Es wurde von dem Franzosen Jean Nouvel erbaut. Ansässig und weltweit bekannt ist dort die Lafayette Galerie. Die deutsche Dependance erwartet Sie mit einem Angebot von Lifestyle Shopping, den neusten Fashiontrends, internationaler Mode, französische Delikatessen, anspruchsvolle Beautyprodukte und Büchern. Alle der drei Passagen sind unterirdisch durch Ladenpassagen miteinander verbunden. Dazwischen liegen verschiedene Straßen, die Französische, die Jägerstraße und die Taubenstraße. Im Hinterland befindet sich der Gendarmenmarkt.

Stores, Anfahrt & Öffnungszeiten

✖ Namhafte Läden: Barbarino, Calida, Carte D\’or , Görtz, H&M women, Icono und Picard
✖  Straße: Friedrichstr. 78, 10117 Berlin Webseite: http://www.theq.eu/

Trotz der Größe von Berlin schaft Dunkin‘ Donuts es, immer in der Nähe zu sein. Zu finden sind die Läden an jedem Knotenpunkt im Berliner Nahverkehrsnetz, an den wichtigsten Sightseeingpunkten, oder ganz bequem mit dem Auto zu erreichen.

Dunkin‘ Donuts ist der perfekte Snack für zwischendurch. Heutzutage ist jeder nur noch am Rennen. Alles muss schnell gehen und im Vorbeigehen erreichbar sein. Die Filiale sind Ihren Wünschen angepasst. Deswegen eignen sich die Snacks sehr gut um neue Energie zu tanken und liegen perfekt verteilt in ganz Berlin.

Leckere Donuts und herzhafte Bagels

Wie der Name schon verrät, gibt es Donuts, in jeglicher Geschmacksvariante und Farbe. Ob nun der bunte Chocolate Frosted Sprinkles oder der konservative Boston Donut. Viele sind mit ausgefallenen Füllungen gespickt und werden jeden Morgen frisch angeliefert. Doch damit nicht genug. In Berlin müssen natürlich auch Berliner verkauft werden. Für den etwas herzhafteren Geschmack bietet Dunkin Donuts Bagels zur Wahl an. Mit frischem und leckerem Belag. Passend dazu finden Sie in dem Sortiment kalte Erfrischungsgetränke. Fanta, Cola, Eistee und noch viel mehr. Doch was wäre ein Tag ohne den wohlverdienten Kaffee. So können Sie auch Ihre Reserven aufladen durch die große Auswahl an Heißgetränken. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich verwöhnen. Dunkin Donuts liegt garantiert ganz in Ihrer Nähe.

✖ U-Bhf. Alexanderplatz 10178 Berlin Anfahrt auf Google Maps
✖ Bhf. Zoologischer Garten , Hardenbergplatz 9-15 10623 Berlin Anfahrt auf Google Maps
✖ Dunkin‘ Donuts im SONY CENTER, Potsdamer Str. 2 10785 Berlin Anfahrt auf Google Maps
✖ Dunkin‘ Donuts am Kudamm, Kurfürstendamm 166, 10707 Berlin Anfahrt auf Google Maps

Alle Dunkin‘ Donuts Filialen auf einen Blick